Yannick_degenkolb

 

Nach der mechanischen Grundausbildung konnten es die Elektroniker kaum erwarten mit ihrer eigentlichen elektronischen Ausbildung starten zu können. Bei vielen Übungen erlernte man den Umgang mit Lötkolben, das Abisolieren und Abmanteln der Leitungen und das Binden eines Kabelbaums. Außerdem lernte man, wie das Programmieren einer Micro-Controller Platine funktioniert. Zudem gibt es immer wieder spannende Projekte die man entweder alleine oder in der Gruppe mit anderen Azubis verwirklichen kann.

Während der Ausbildung bei NETZSCH durchlaufen die Azubis verschiedene Abteilungen,  in denen ihnen die Produktion und die Funktion der einzelnen Geräte beigebracht werden. Es wird einem gezeigt wie man ein Gerät verdrahtet. Im Frühjahr des zweiten Lehrjahres steht die Abschlussprüfung Teil 1 bevor. Man beginnt rechtzeitig im Betrieb sich auf die Abschlussprüfung Teil 1 und 2 vorzubereiten. Angefangen wird mit Prüfungen aus den vergangenen Jahren, von denen man erst die Theorieaufgaben durcharbeitet und anschließend den Praktischen Teil anfertigt. Bei Fragen oder Problemen stehen natürlich immer die Ausbilder oder auch Kollegen zur Verfügung, die gerne weiterhelfen.

Weitere Informationen zum Ablauf der Abschlussprüfung Teil 2 findet ihr hier.

Natürlich hat man während der Ausbildung die Schule noch nicht ganz hinter sich gelassen. Alle Azubis müssen regelmäßig die Schulbank drücken. Die Elektroniker  haben Blockunterricht der im 1. Lehrjahr ebenfalls in Marktredwitz und ab dem 2. Lehrjahr in Bamberg stattfindet. Da es aufwendig ist und sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, wenn man jeden Tag nach Bamberg fahren muss, wird einem dort ein Internat zur Verfügung gestellt, in dem man unter der Woche untergebracht ist.

Alles in allem fühlt man sich bei der Firma NETZSCH gut aufgehoben und hat Freude beim Arbeiten.

Wenn ihr wissen wollt wie die Ausbildung bei den Industriemechanikern abläuft klickt hier.