Jede/r Auszubildende baut im ersten Lehrjahr einen 3x3x3 LED-Würfel.

Als erstes muss die Platine geätzt werden. Das funktioniert, wie das Fotografieren mit einer Kleinbildkamera. Auf eine neue Platine wird eine Folie mit den Leiterbahnen und Lötpunkten, das Platinen Layout, gelegt und belichtet. Danach kommt diese zum Entwickeln in ein Laugenbad. Anschließend in das Ätzbad, wo das überflüssige Kupfer der Platine entfernt wird und nur die Leiterbahnen und Lötpunkte übrig bleiben.

Die fertige Platine muss jetzt noch mit Bauteilen bestückt werden, wie Widerstände, einem Schalter, IC-Sockel uvm.

Danach geht es an den Aufbau des Würfels. Jeweils neun LEDs werden über die Katode (Masse) zu einer Ebene zusammengelötet. Die drei Ebenen werden dann übereinander gesetzt, sodass drei vertikale LEDs, an den Anoden zu einer Säule verbunden werden. Der fertige Würfel wird nun auf eine Lochrasterplatine gelötet.

Die Säulen und Ebenen werden jeweils separat angesteuert.

Zu guter Letzt wird noch ein kurzes Stück Flachbandkabel angefertigt, das die Signale von der geätzten Steuerplatine zur Würfelplatine überträgt.

Wird jetzt eine 9V-Batterie angeschlossen und der Schalter betätigt, leuchtet der Würfel auf.

Dieser Beitrag wurde von Sonja verfasst.