Es war für uns alles etwas Besonderes. Ein alter Lebensabschnitt hört auf und ein neuer beginnt.

Man lernt hier so gut wie jeden Tag etwas Neues dazu, nicht nur durch unsere Ausbilder, sondern auch durch viele Mitarbeiter, die uns den Aufbau und die genaue Funktion der einzelnen Maschinen erklären. Wir sind wahnsinnig überrascht von der Hilfsbereitschaft, der Freundlichkeit und der Geduld, welche uns entgegengebracht wird. Schön finden wir auch, dass uns viele schon als Teil des Teams sehen und einen auch mal um Hilfe bitten.

Die mechanische Grundausbildung durchlaufen alle Azubis. In ihr erlernt man den Umgang mit der Feile oder Säge. Auch wie man Löcher bohrt, Gewinde schneidet oder senkt, muss gelernt sein. Es wurden zahlreiche Werkstücke angefertigt, bei denen man sehr genau nach Plan arbeiten musste. Des Weiteren wurden Teile für die Fertigung Glasperlengestrahlt und anschließend gereinigt.

Nach der mechanischen Grundausbildung geht es für die Elektroniker weiter in die E-Werkstatt.

Dort werden einem das Abmanteln und Abisolieren von Leitungen, das Verlegen von Kabelbäumen mit verschiedenen Querschnitten und das quetschen von Aderendhülsen und Kabelschuhen erlernt. Auch wie man Stecker richtig an klemmt oder quetscht stand somit auf dem Tagesplan. Desweitern werden Kabelsätze hergestellt, die anschließend in der Produktion verwendet werden. Bei verschiedensten Lötübungen war eine ruhige Hand gefragt, ebenso werden Platinen mit verschiedenen elektronischen Bauteilen bestückt.

Alles in allem haben wir eine richtig schöne und aufregende Zeit hier. Auch wenn die ersten Wochen anstrengend uns sehr zäh waren, gewöhnt man sich schnell an den Ablauf. Wir freuen uns auf eine noch schöne Zeit bei NETZSCH.

Dieser Beitrag wurde verfasst von: Isabell Knöchel und Bastian Karger