Am 15.03.2016 ging es am frühen Morgen zusammen mit meinen Ausbildern, Erik Winterling (Mechanik) und Naemi Gampert (Elektronik), zur Johann-Georg-August-Wirth-Realschule nach Hof. Dort trafen wir auf Simone Rieß von MyPlastics, mit der wir kurz den Tagesablauf besprachen. Gemeinsam ging es in den Chemiesaal, wo Frau Rieß einen Vortrag über die Kunststoffverarbeitung und Kunststoffe im alltäglichen Leben hielt. Anschließend stellte Frau Brusche (Personalentwicklerin) unser Unternehmen vor und präsentierte die verschiedenen Ausbildungsberufe, die bei NETZSCH-Gerätebau angeboten werden.

Im Anschluss ging es in den Werksraum. Dort hatten wir bereits drei Stationen vorbereitet. Die Schüler der neunten Klasse wurden in Gruppen aufgeteilt und konnten sich an den Ständen über die Berufsbilder Elektroniker/in für Geräte und Systeme und Industriemechaniker/in für Geräte- und Feinwerktechnik informieren.

An der Station der Elektroniker gab Naemi Auskunft über den Ablauf der Ausbildung und den verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten. Die Realschüler konnten sich außerdem viele Projekte und Übungsstücke ansehen. Zum Beispiel den Magnetschweberegler, den LED-Würfel, unterschiedliche Lauflichter und die einzelnen Schritte vom Platinen löten. Der LED-Globus sorgte ebenfalls wieder für Faszination.

Erik erklärte den Neuntklässlern an der nächsten Station den Beruf des Industriemechanikers. Neben Wissenswertem über den Beruf an sich, den Inhalt der Ausbildung und die Berufsschule, gab es auch hier wieder zahlreiche Werkstücke und Baugruppen zu sehen. Beispielsweise der gordische Knoten, der Locher, einer unserer Schraubstöcke und verschiedene Prüfungsstücke. Des Weiteren stellte Erik eine aufgebaute Pneumatik-Steuerung, deren Funktion und Wirkungsweise vor.

An der dritten und letzten Station konnten die Schüler beim Gewindeschneiden ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Nachdem ich ihnen gezeigt hatte wie dies funktioniert, konnten sie es selbst versuchen. Hierfür hatten wir zwei Aluminium-Platten mit vielen Bohrungen vorbereitet. Wer sich dort besonders geschickt anstellte, durfte anschließend in eine vorgefertigte Grundplatte ebenfalls ein Gewinde schneiden. Diese wurde dann mit einem Messingwürfel verschraubt, in dem sich ein Gewindestift befand. Diesen Würfel durfte der Schüler dann mit nach Hause nehmen.

Dieser Beitrag wurde verfasst von: Johanna