Neben der Schule war auch die Unterkunft neu. Da Max und mir Pendeln zu umständlich und anstrengend ist, wohnen wir während der Blockwoche im Aufsessianum, einem alten Kloster nahe dem Dom. Im Internat wohnen wir zusammen mit Mittelschülern bis hin zu Gymnasiasten und natürlich noch anderen Berufsschülern. Ein bunt gemischter Haufen, der uns oft ganz schön auf Trapp hält. Es wird nie langweilig.

Von unserer Klasse in Marktredwitz, wo Max und ich bis dahin Berufsschule hatten kamen noch vier weitere Personen nach Bamberg, mit denen wir einen Großteil der Zeit verbringen. Es ist schön einige Gesichter schon zu kennen. Außerdem entstanden aus den Bekanntschaften die einen oder anderen Freundschaften.

Das Essen im – wie wir es nennen – Aufsess ist gewöhnungsbedürftig. Allerdings braucht man zu Fuß in die Stadt nur 5-10 Minuten. Das Angebot an Restaurants und Imbissbuden ist erstaunlich, sodass wir jeden Tag der Woche wo anders hin gehen könnten. Meistens bleiben wir aber bei einem unserer drei Stammlokalen hängen: ein Dönerladen, das Rixx´s, ein Currywurstrestaurant (beides in der Fußgängerzone) und das Salino, eine der weltbesten Pizzeria.

Neben dem Essensaspekt hat Bamberg auch einige schöne Orte zu bieten, an denen man wunderbar abschalten kann. Ob auf einer Bank im Garten der Befestigungsanlage, im Rosengarten oder bei einem Spaziergang an der Regnitz entlang.

Von Ende November bis Ende Dezember gibt es zudem einen Weihnachtsmarkt. Dann stehen der Marktplatz und die Straßen der Fußgängerzone mit Buden voll, die das verschiedenste Verkaufen. Teelichter, Mützen, Imkerwaren und Schmuck sind dort zu finden.

Den Blockwochen in Bamberg werden wir nach Ende der Ausbildung sicher hinterher trauern.